Hin und wieder (besonders gern an Montagen) arbeite ich von zu Hause aus. Montage und Freitage sind nämlich die Lieblingstermine irgendwelcher Kollegen für Telefonkonferenzen (kurz: Telco). Einer der netten Nebeneffekte ist, daß man erst um viertel vor acht aus dem Bett muss und trotzdem rechtzeitig am Arbeitstplatz sitzt.
Blöd ist nur wenn ab um sieben das Handy läutet. Das erste Mal (07:04) habe ich ignoriert und auch beim zweiten Mal (07:09) bin ich noch nicht dran gegangen, beim dritten Mal (07:14) habe ich dann gedacht das muss wichtig sein, sonst würd da nicht einer alle 5 Minuten anklingeln und bin dran gegangen. Am Ende war es ein Mitarbeiter, der mich fragte, ob es schlimm sei, wenn er heute eine Stunde eher ins Büro ginge und dafür heute Abend eine Stunde eher ginge.
Nein, ist nicht schlimm — Schlimm ist das einem sowas im Wortsinn den Schlaf raubt.
[...] Es ist vor allem dem Internet zu verdanken, dass zunehmend mehr Menschen ihren Beruf von zuhause aus nachgehen können. Das so genannte Homeoffice erfreut sich wachsender Beliebtheit und hält in immer Wohnungen Einzug. Doch das Arbeiten im Homeoffice ist keinesfalls so bequem, wie es sich viele vorstellen. Wer von zuhause aus arbeitet, der wird mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. [...]